Kinderfreies Wochenende und Fussball – Das Wochenende in Bildern

Thank you for the music

Dieses Wochenende war etwas besonderes: denn ich war seit langer, langer Zeit mal alleine unterwegs und war nicht zu Hause. Es ging sehr weit Richtung Westen (nach Köln), wo Freunde auf mich warteten. Ein Freund hatte Geburstag und wollte mit uns feiern. Da im Prinzip fast alle mittlerweile Familienväter sind, habe ich mich voher gefragt: Können wir das überhaupt noch? Bin ich dazu noch in der Lage?

Samstag, 18. November 2017

Nach einer etwas längeren Bahnfahrt hetzte ich ich gegen Mittag durch Köln. Ich wollte meine Freunde im Stadion von Fortuna Köln treffen. Allerdings spielt die dritte Liga schon um 14 Uhr und ich war sehr knapp unterwegs. Leider war da wenig Zeit, Fotos zu machen, aber diese Streetart (heißt das überhaupt so?) fand ich ganz toll.

Wenn Männer ins Stadion gehen, entspricht das zwar einem Klischee, aber grundsätzlich gehen auch viele Familien zum Fussball, wenn die Kinder älter sind. Mit dem Runzelfüßchen und Herrn Annika würde ich das auch noch nicht machen. Auf dem Foto kann man es nicht genau erkennen, aber es steht tatsächlich auch eine Frau auf dem Platz: Bibiana Steinhaus war die Schiedsrichterin. Manchem Fussballfan mag das nicht gefallen (mir schon), aber zumindest habe ich keine blöden Sprüche der Fans gehört, die sich auf das Geschlecht bezogen haben. Vielleicht gibt es ja doch sowas wie Fortschritt?

Nach dem Fussball, es war erst gegen 16 Uhr, waren meine Freunde und ich erstmal in einem Café. Was irgendwie toll, wenn man ohne Kinder unterwegs ist: man kann einfach mal in einer Café gehen, ohne auf die Zeit zu achten: während sonst immer eine Auge auf den Kinder ist und die meistens gar nicht so viel Geduld haben, war es schön, einfach nur zu sitzen, Kaffee zu trinken und zu reden.

Kicker

Nach dem Kaffeetrinken mussten wir noch ein wenig spielen. Erst in einer Kneipe mit alten Videospielen, dann beim Kicker. Es soll Menschen geben, die einen Kicker auf der Arbeit haben. Leider nicht ich, aber einmal gewann ich trotzdem.

Diskokubel

Nach einem Abendessen und ein paar Runden in Kölner Südstadtkneipen waren wir tatsächlich tanzen. Ich weiß, dass sehr viele Eltern nicht mehr rausgehen. Zu müde. Fühlen sich zu alt. Keiner passt auf die Kinder auf. Aber ich finde alle Eltern sollten mehr tanzen gehen. Ich könnte das auch nicht jedes Wochenende machen oder einmal im Monat wäre mir auch schon zu viel. Aber ab und zu sich zu Musik treiben lassen, die Gedanken abschalten und mit Freunden Spaß haben sollte jeder mal machen.

Sonntag, 19. November 2017

Stempel

Am Sonntag wurde bis morgens getanzt. Wenn ich mir dann meinen Türstempel anschaue, ist das wie eine kleine Trophäe. Kurz vor sieben waren wir bei meinem Freund zu Hause. Wenige Stunden später musste ich auch schon wieder meinen Zug zurück nach Berlin bekommen.

Bahn Wolfsburg

Wegen mir hätten man auch in Wolfsburg durchfahren können. Ich war sehr, sehr müde, aber irgendwie konnte ich nicht einschlafen. Während ich auf der Hinfahrt noch die Zugfahrt geniesen konnte mit Zeitunglesen, Musikhören oder Nintendo Switch spielen, war ich auf der Rückfahrt eher genervt und durch.

Weihnachtsbaum im Hauptbahnhof

Zurück in Berlin begrüßte mich der Weihnachtsbaum im Hauptbahnhof. Zwar noch nicht in voller Pracht, aber bald ist es schon wieder so weit und Weihnachten steht vor der Tür. So schön es auch in Köln war, aber spätestens als ich im Hauptbahnhof angekommen war, wollte ich wieder zu meiner Familie, sie in den Arm nehmen und meine Frau fragen, wie sie das Wochenende überstanden hat.

Wie andere Familien in Wochenende verbracht haben, könnt ihr bei Susanne von geborgenwachsen nachlesen. Andrea vom Runzelfüßchenblog hat das Wochenende mit Kindern natürlich ganz anders verbracht hat.

Manchmal finde ich es toll, alleine wegzufahren und Dinge zu machen, die ich vor den Kindern gemacht habe. So wie lange tanzen, Fussballspiel gucken und viel mit Freunden reden. Macht ihr das auch manchmal?

Schreibe einen Kommentar

*