Autos, Schiffe und ein neuer Stuhl – unser Wochenende in Bildern

Ich glaube, ich will mich dann doch über das Wetter beschweren. Nicht, weil ich kein schönes Wetter mag, sondern weil das Wetter einfach nicht so richtig für Kinder und Schwangere gemacht ist. Wir waren sehr viel unterwegs und wir haben gemerkt, dass das nicht unbedingt eine gute Idee war.

Samstag, der 9. Juni 2018

Diese Autosuche. Man will es eigentlich weder aufschreiben noch lesen, sondern wir wollen eigentlich einfach nur ein Auto, was uns gefällt, wo drei Kinder reinpassen und es sollte auch noch irgendwie ins Budget passen. Wir machten Samstags also wieder eine Probefahrt. Diesmal ein Ford S-Max.

Was man bei diesem Foto ganz schön sehen kann: Der Ford S-Max ist ein großes Auto und es passen bequem drei Kindersitze rein. Die Babyschale hatten wir auch dabei, um zu schauen, wie viel Spielraum es dort gibt.

Vielleicht schreibe demnächst nochmal mehr über das Auto, aber was mich wirklich geärgert hat: wie sehr der Autoverkäufer die Kinder und meine Frau ignoriert hat. Auch der Hinweis, dass „wir“ uns für ein Auto interessieren und dass ich die Familie zur Entscheidung mitnehme, hätte meiner Meinung nach ein wenig mehr Aufmerksamkeit erzeugen können.

Nach der anstrengende Probefahrt mit Kindersitzeneinbauen und -ausbauen, waren wir noch kurz bei Ikea. Lustigerweise trafen wir dort eine Bekannte, die unseren Kinder dieses Soft-Eis spendierte. Mal abgesehen davon, dass es sehr viel Eis war. Herr Annika war vollkommen fasziniert von der Eismaschine und musste uns den ganzen Tag davon erzählen. Das ging etwa so:

Münze reinworfen

Knopf drückt

Eis reinmacht

Hochfahren

Runterfahren

Eis essen

Die Welt ist für kleine Kinder voller Wunder  – diese Eismaschine war so eins.

Nachmittags waren wir noch einkaufen, um die Vorräte aufzufüllen. Eigentlich wollten die Kinder Äpfel haben, aber bei „Chile“ als Herkunftsland hörte dann bei mir der Spaß auf. Dass bio-zertifizierte Äpfel aus Chile in Deutschland (vermutlich) mit Gewinn verkauft werden können, trotz der Transportkosten, ließ mich ein wenig sprachlos zurück.

Abends war irgendwie der Wurm drin. Nachdem die Kinder nicht einschlafen wollten und ich irgendwann fertig war mit der Einschlafbetreuung und der Welt, spielte ich noch ein wenig Fifa auf der Nintendo Switch. Trotz dieser Einstimmung bin ich verhältnismäßig wenig von Vorfreude auf die nahende Fussball-WM erfüllt.

Sonntag, der 10. Juni 2018

Wir machten ein Schiffausflug mit der Familie. Trotz Sonne konnte man einigermaßen gut (eingecremt) auf dem Deck sitzen. Die Kinder fanden es auch ganz schön, Boote, Enten und auch Badende im Wasser zu entdecken.

Nach knapp zwei Stunden war die Tour vorbei, die eigentlich ganz schön war. Aber irgendwie waren trotzdem alle froh, wieder nach Hause zu können. Meine Frau vorweg, aber auch für das Runzelfüßchen und Herr Annika scheint das Wetter ein wenig zu drückend zu sein. Mein Angebot, noch auf den Spielplatz zu gehen, wurde einstimmig abgelehnt.

Nachmittags erholten wir uns ein wenig, machten Hausputz (also ich machte Hausputz) und bauten diesen kleinen Kindernstuhl auf. Wir wechseln zu Hause ein wenig durch: das Runzelfüßchen bekommt diesen schmaleren, aber trotzdem noch hohen Kinderstuhl, Herr Annika bekommt den Stuhl vom Runzelfüßchen und der Stuhl von Herrn Annika kommt wieder in den Keller und wartet auf das Baby.

Die Stimmung war dieses Wochenende leider nicht so gut. Wie meine Frau das empfunden könnte ihr bei ihr auf dem Runzelfüßchen-Blog nachlese. Wie andere Familien das Wochenende verbracht haben, lest ihr wie immer bei Susanne.

Passiert es euch auch öfters, dass Verkäufer*innen den Mann oder die Frau an eurer Seite ignorieren?

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