Von Armbändern, Beulen und Hängematten – unser Wochenende in Bildern

Gefühlt sind wir schon eine Ewigkeit in Thailand, dabei sind es nur wenige Wochen. Das tolle an einem längeren Urlaub ist, dass wir uns nicht gestresst fühlen, möglichst viel mit den Kindern zu unternehmen. Selbst ein ruhiger Urlaubstag hat schon für sich allein genug Aufregung zu bieten.

Samstag, der 10. März 2018

Wenn man sich Mühe gibt, sieht der Obstteller so aus. Wer weiß wie Ananas oder Banane schmeckt, die nicht mit dem Containerschiff zu uns kam, möchte eigentlich keine tropischen Früchte bei uns im Supermarkt kaufen. Die Kinder werden auch die Wassermelone nicht über.

Nach dem Frühstück stand ein kleiner Umzug an. Wir zogen von einem Zimmer mit Etagenbett in ein Zimmer mit vier Metern Bett. Das Runzelfüßchen mochte zwar das Etagenbett sehr gerne, aber zwei Meter Höhe zum Runterfallen waren uns doch zu viel. Wenn es nach mir ginge, müssten alle Familienzimmer in Hotels so ein Bett haben.

Nach dem Mittagsschlaf fuhren wir in die größte „Stadt“ auf Koh Lanta. Es gibt dort viele touristische Restaurants, aber auch ein kleines Kleinod von Café. Mit ein wenig Kunst, kreativ designten Tischen und selbstgemachtem Eis. Hier trank /aß ich schon letztes Jahr meinen ersten Affrogato.

Abends esse ich ich in unserem Hotel ein grünes Curry.

Sonntag, der 11. März 2018

Das Frühstück begann mit einer kleinen Katastrophe: Herr Annika war hingefallen. Zum Glück gab es direkt Hilfe und Kühlung in Form von Eis. Das Eis sollte auch die größte Beule verhindern.

Nach dem Schrecken mit Herrn Annika, machten wir es uns erstmal in der Hängematte gemütlich. Die Kinder spielten im Schatten und die Eltern suchten nach einer Unterkunft für Bangkok. Dabei gibt es so viele Hotels in Bangkok, dass wir uns kaum entscheiden können.

Ich besitze jetzt ein Armband. Als wir am Samstag auf dem Markt waren, wollte Herr Annika unbedingt selber ein Armband haben, weil seine Schwester und die Mama sich auch eins kauften. Aber das war ihm natürlich nicht genug – Papa braucht auch eins. Seitdem achtet mein Sohn sehr darauf, dass ich meins auch anziehe. Nur zum Schwimmen und Schlafen darf ich es ausziehen.

Es gibt auch hässliche Seiten in Thailand. Müll wird hier manchmal einfach angezündet. Herr Annika freute sich: „Feuer, Feuer.“ Wir fanden das nicht ganz so schön und sind sehr schnell an Feuer vorbeigelaufen . Wir konnten ja nicht wissen, was da verbrannt wurde.

Wir machten den kürzesten Ausflug aller Zeiten. Mit einem Rollertaxi-TukTuk fuhren wir zu einem Restaurant, was natürlich an dem Tag geschlossen war. Unser Fahrer wollte trotzdem nur den Preis für den Hinweg berechnen, obwohl er uns auch zurück fuhr. Er entschuldigte sich sogar bei uns, obwohl das ja nicht mal seine Schuld war.

Selbst ein schlechter Sonnenuntergang auf Koh Lanta sieht noch immer gut genug aus. Wir aßen nochmal in unserem Hotel und die Kinder spielten noch ein wenig bei Dämmerung im Sand. So könnte der Urlaub immer weiter gehen.

Wenn ihr etwas über den Urlaub mit Kindern in Thailand wissen möchtet, fragt ruhig und schreibt mir einen Kommentar.

Wie andere Eltern ihr Wochenende verbracht haben, lest ihr wie immer bei Susanne.

2 Kommentare bei „Von Armbändern, Beulen und Hängematten – unser Wochenende in Bildern“

  1. Hi, das hört sich wirklich alles sehr entspannt an. Und da Du fragst, ja ich habe eine Frage: Bucht ihr die Unterkunft vor Ort? Ist seid ihr durchgeplant? Liebe Grüße und genießt die Zeit
    Katja

    1. Hallo Katja, wir haben einiges vorher geplant, aber hätten auch noch mehr vor Ort machen können. Transfers mit Booten plant am besten hier. Die meisten Unterkünfte hatten wir auch schon vorher, aber da wir nicht in der Hauptsaison hier sind, hätten wir auch später buchen können.
      Liebe Grüße
      Alex

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