Von Bohrmaschinen, Waschmaschinen und Frühling – Unser Wochenende in Bildern

Eigentlich war dieses Wochenende ein Arbeitswochenende – keine richtige Entspannung, sondern an unserer Wohnung arbeiten. Aber es war doch so schönes Wetter – da musste irgendwie Kompromiss gefunden werden.

Samstag, 7. April 2018

Kaffee und Ei

Unser Tag fing mit einem Frühstück in einem schwedischen Möblehaus an – Wir wollten früh da sein, den Massen entkommen und schnell wieder gehen. Also sind wir direkt nach dem Aufstehen losgedüst. Und zumindest für mich war das Frühstücken dort eine Premiere. In meiner Vorstellung (früher) war das Essen bei Ikea sagenumwoben: Schwedisch, günstig und die haben da auch noch diese Möbel im schwedischen Design. Seitdem mir Andrea mal eine Krautreporter-Reportage über Ikea-Restaurants gezeigt hat, esse ich dort wie in jeder anderen Kantine.

Ikea

Wir düsten durch den Markt in Rekordzeit. Wo wir früher vielleicht angehalten hätten, einfach um zu gucken, gehen wir einfach weiter. Die Kinder waren auch nur bedingt gewillt, eine längere Zeit hier zu verbringen: Also schnell zur Kasse. Wir kauften Betten.

Waschmaschinenanschluss

Zuhause angekommen, kam erstmal unsere neue Waschmaschine. Die alte, meine(!) alte Bauknecht, die ich in die Beziehung und in die Ehe mitgebracht hatte, war nach 14 Jahren einfach defekt. Bei der Installation der Neuen durch den Lieferservice war dann leider der Abwasserschlauchanschluss kaputt gegangen, aber das Ersetzen gehörte scheinbar nicht zum Service dazu. Also holte ich mit meiner Tochter einen neuen aus dem Baumarkt. Im Nachhinein hätte ich die Waschmaschine auch direkt alleine anschließen können.

Sonntag, der 8. April 2018

Akkubohrschrauber

Nachdem die Kinder lieber mehr in unserem als in ihren Betten schlafen, haben wir irgendwann nur noch eine Option gesehen: ein großes Familienbett. Und aufbauen musste ich. Ich hätte auch gerne sehr emanzipiert die Bohrmaschine an meine Frau abgegeben, aber die musste leider an dem Wochenende arbeiten.

Drei Meter Bett stehen jetzt allen Familienmitgliedern zur Verfügung. Und wir haben auch noch ein Kinderbett, war wir daneben aufstellen können. Wenn es jetzt noch Platzprobleme im Bett geben sollte, weiß ich auch nicht mehr.

Schrauben und Hammer

Das schöne bei dem Aufbauen war, dass die Kinder so gerne helfen wollten. Vor allem mein Sohn steckte jede Schraube dort rein, wo sie nicht hingehörten. Meine Tochter ist da schon vernünftiger und hilft tatsächlich mit. Ohne Kinder wäre es natürlich viel schneller gegangen, aber mit Kindern hat es trotzdem etwas mehr Spaß gemacht.

Krokantbecher

Nachdem ein Bett fertig war, gingen wir mit Freunden Eis essen. Und obwohl wir in Thailand auch oft Eis essen waren, schmeckt das erste Eis an einem warmen Frühlingstag am besten. Oder es lag an den Freunden, die wir schon lange nicht mehr gesehen hatten.

Prenzelberger Yuppie

Auf dem Spielplatz steht ein blöder Spruch an einem Spielgerät. Manchmal bin ich ganz froh, dass meine Kinder noch nicht lesen können. Ein Spielplatz ist erstmal nur ein Spielplatz für Kinder und hat mit Yuppies recht wenig zu tun. Vor allem haben Yuppies in der Regel keine Kinder – sonst wären sie doch keine Yuppies.

Abends bauen ich das letzte Bett auf und die Kinder gehen gleich dort schlafen – es wurde dann etwas später als geplant.

Wie habt ihr euer Wochenende verbracht? Wie Andrea ihr Wochenende beschrieben hat, könnt ihr bei Runzelfüßchen lesen. Wie andere Famlien ihr Wochenende verbracht haben, lest ihr wie immer bei Susanne.

2 Kommentare bei „Von Bohrmaschinen, Waschmaschinen und Frühling – Unser Wochenende in Bildern“

  1. Im Familienbett ist IMMER zuwenig Platz (zumindest für die eingequetschten Eltern), egal wie viele Meter man zur Verfügung hat 😉
    LG, Julia

    1. das_rosa_blau sagt: Antworten

      Hallo Julia, nach letzter Nacht befürchte ich, Du könntest Recht haben. 😉

      Liebe Grüße
      Alex

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